Artenvielfalt im Wandel der Zeit – die eiszeitliche Tierwelt im Spiegel der paläolithischen Kunst | Prof. Dr. Christoph Bernd 

Mit dem Erscheinen des Modernen Menschen in der letzten Eiszeit treten neben den paläontologischen Funden erstmals in der Erdgeschichte zusätzliche Belege auf, die die Tierwelt dokumentieren. Abgesehen von Nahrungsresten sind es insbesondere Gravierungen, Reliefs, Statuetten und die berühmten Höhlenmalereien, die uns wie in einem Bilderbuch einen Blick auf diese lange vergangene Zeit erlauben.
Der Vortrag beschäftigt sich im Speziellen mit den späteiszeitlichen Tierarten, ihrer Verbreitung und Ökologie. Wobei neben den paläontologischen Quellen im Besonderen die archäologischen Hinterlassenschaften vorgestellt und ihr Informationsgehalt ermittelt und diskutiert werden. Ein bedeutender Beitrag zur Kenntnis der späteiszeitlichen Tierwelt und zum Verständnis ihrer Lebensweise in der scheinbar lebensfeindlichen Umwelt - wobei neue Erkenntnisse das Verständnis dieser Epoche nicht immer erleichtern.

Prof. Dr. Christoph Bernd ist Inhaber des Büros für Freilandforschungen in Bexbach mit den Schwerpunkten Feldbiologie, Ökologie, Biodiversitäts-Management und Zoologie, insbesondere der Herpetofauna. Darüber hinaus ist er Professor für die Historische Entwicklung der Artenvielfalt in Mitteleuropa an der TH Bingen.

Wann

02.04.2026 19:00 Uhr

Wo

Bläse-Saal des SFTZ-Gebäudes im MINT-Campus in St. Ingbert
Saarbrücker Str. 38e
66386  St. Ingbert
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