Jahrestagung der DELATTINIA
Die Jahrestagung und Hauptversammlung 2026 findet im Bürgerhaus Heiligenwald, Karlstraße 35, 66578 Schiffweiler statt. Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmende!
Die Jahrestagung und Hauptversammlung 2026 findet im Bürgerhaus Heiligenwald, Karlstraße 35, 66578 Schiffweiler statt. Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmende!
Auf einer Runde um den Höchster Berg schauen wir uns die Pilzflora des Waldes an. Baumbestände aus Fichte, Buche und Eiche über bodensaurem Ausgangsgestein aus mittlerem Buntsandstein dominieren am Höchster Berg. Bei guten Verhältnissen sollten hier einige interessante Funde gelingen.
Einkehr und Fundbesprechung: Fischerhütte am Griesweiher in Hassel.
Treffpunkt: Wanderparkplatz Hassel.
Exkursionsleitung hat Stefan Brochart
Die gemeinsame Exkursion mit der Naturforschenden Gesellschaft Luxemburgs – Société des Naturalistes luxembourgeois – SNL führt uns auf den Hammelsberg bei Perl und zur römischen Villa bei Borg.
In einer gemeinsamen Exkursion mit unserem Luxemburgischen Partnerverein wollen wir das über 300 ha große Naturschutzgebiet Hammelsberg besuchen, das sich über die Gemeinde Perl im Saarland sowie drei Gemeinden in Lothringen erstreckt. Das Gebiet ist bekannt für seine Trockenhänge an der Moselterrasse auf Muschelkalk mit Halbtrockenrasen,
Froschlöffel, Natternzunge und Granatauge – Damit unsere Natur bunt bleibt engagieren wir uns seit nunmehr 5 Jahrzehnten erfolgreich im Naturschutz!
Gegründet 1976 ist die Naturlandstiftung Saar die älteste Naturschutzstiftung Deutschlands. In unserem Stiftungsrat sind Naturnutzer (wie Bauernverband, Saarforst, Jagd- und Fischereiverein) sowie Naturschützer (wie NABU und BUND) vertreten und gemeinsam haben wir in 50 Jahren viel erreicht. Wir geben Einblicke in unsere vielfältige Arbeit: EU- und Bundesnaturschutzprojekte, Artenschutzmaßnahmen, Pflege ökologisch wertvoller Flächen, Beweidungsprojekte,
Der Saarländische Tag der Artenvielfalt findet in diesem Jahr von Freitag, 29. Mai bis Sonntag, 31. Mai auf der Merziger Muschelkalkplatte im und um den Ort Merchingen statt. Hierzu ladendie DELATTINIA, der NABU Merzig, die Saarländische Akademie für Artenkenntnis und das Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz in Zusammenarbeit mit dem Ornithologische Beobachterring Saar (OBS)
Im Rahmen dieser Thementage soll die Artenvielfalt der Region um Merchingen über sämtliche Artengruppen hinweg untersucht werden.
Wir alle kennen Ameisen, sei es aus dem Wald, auf der Wiese, im Garten oder auch im Haus. Aber die wenigsten Menschen kennen die Aufgaben der Tiere und das Zusammenspiel in der Natur.
Wussten Sie, dass in Deutschland 118 verschiedene Ameisenarten vorkommen, aber nur 13 heimische Waldameisenarten auffällige Hügel bauen? Dass eine Waldameisenkönigin bis zu 25 Jahre leben kann, die Arbeiterin dagegen nur ca. 6 Jahre? Dass es Ameisen seit über 100 Millionen Jahren gibt?
Mit dem Erscheinen des Modernen Menschen in der letzten Eiszeit treten neben den paläontologischen Funden erstmals in der Erdgeschichte zusätzliche Belege auf, die die Tierwelt dokumentieren. Abgesehen von Nahrungsresten sind es insbesondere Gravierungen, Reliefs, Statuetten und die berühmten Höhlenmalereien, die uns wie in einem Bilderbuch einen Blick auf diese lange vergangene Zeit erlauben.
Der Vortrag beschäftigt sich im Speziellen mit den späteiszeitlichen Tierarten, ihrer Verbreitung und Ökologie. Wobei neben den paläontologischen Quellen im Besonderen die archäologischen Hinterlassenschaften vorgestellt und ihr Informationsgehalt ermittelt und diskutiert werden.
Schleimpilze sind Wanderer zwischen Tier- und Pflanzenreich und gehören zu den wundersamsten Kreaturen der Erde. Sie haben von beiden Lebensformen etwas; aber von jeder zu wenig, um sich dort gänzlich einordnen zu lassen. Auch zu den Pilzen wollen sie nicht so recht passen. Dies hat ihnen mit ihren bizarren Lebensformen letztlich einen Sonderstatus als eigener Zweig im Stammbaum des Lebens eingebracht. Mit über 1.000 Arten sind sie in allen Kontinenten beheimatet. Moderne DNA-Analysen erlauben im Gegensatz zur morphologischen Bestimmungsweise zahlreiche darüberhinausgehende Differenzierungen,
Ein Zwei-Etagen-Wald als Spiegelbild der saarländischen Geschichte – unten Kohle, oben Wald. Wo noch vor einigen Jahren der Kohlebergbau Vorrang hatte, zeichnet sich heute das Waldgebiet durch ein dreigeteiltes Bewirtschaftungskonzept aus. Es zeigt auf kleinster Fläche wie nebeneinander naturnahe Waldbewirtschaftung, „prozessorientierte Waldwirtschaft“ und die stillgelegte Urwaldfläche nicht nur nebeneinander existieren können, sondern sich die drei Bereiche ergänzen und Erkenntnisse ausgetauscht werden. Das gemeinsame Ziel ist es einen artenreichen Dauerwald zu entwickeln.
Über den Saarkohlenwald berichtet Helena Stein,