Orobanche-Arten im Saarland und angrenzenden Gebieten, eine Übersicht 

In dieser Übersicht sind alle dem Autor bekannten Vorkommen von Orobanche-Arten im Saarland und angrenzenden Gebieten bis einschl. 2025 dargestellt. Der Autor bitte ausdrücklich darum, ihm Beobachtungen zu melden!!

Arten in Sauer (1993)

Sauer nennt in seiner „Flora des Saarlandes“ insgesamt 13 Arten:

  • Orobanche alba
  • O. amethystea
  • O. caryophyllacea
  • O. elatior
  • O. gracilis
  • O. lutea
  • O. minor
  • O. picridis
  • O. purpurea
  • O. ramosa
  • O. rapum-genistae
  • O. reticulata
  • O. teucrii

Schneider et al. (2022): Rote Liste und Gesamtartenliste der Gefäßpflanzen (Tracheophyta) des Saarlandes

(ergänzt durch Th. Schneider)

Die Florenliste nennt insgesamt 14 Arten der Gattung Orobanche für das Saarland, gibt konkrete Angaben zum Bestand zur Zeit der Erstellung der Liste, der kurzfristigen und langfristigen Bestandsentwickung und (bei verschollenen Arten) dem letzten Nachweis im Gebiet. Zudem sind Kommentare zu vielen Arten dort veröffentlicht. Ein Auszug aus der Tabelle wird hier wiedergegeben:

RLNameStatusBETLTKLetzter NachweisKommentar
2Orobanche alba Stephan ex Willd.Iss<< vv
0Orobanche amethystea Thuill. subsp. amethysteaIexvor 1950Orobanche amethystea nach Haffner (1990) auf dem Hammelsberg bei Perl. In der Regel versteht Haffner unter dieser Fundstellenangabe den Südhang des Hammelsbergs auf lothringer Seite. Karte 309 verzeichnet jedoch einen Fundpunkt auf Rasterfeld 6504/124, das ganz auf saarländischer Seite liegt.
0Orobanche caryophyllacea Sm.Iexvor 2005
1Orobanche elatior SuttonIes?v
0Orobanche gracilis Sm.Iexvor 1990Von Orobanche gracilis geben Haffner, Sauer & Wolff (o.J. [1979]) einen Nachweis im Rasterfeld 6504/1. Quelle und genaue Lage dieser von Haffner stammenden Angabe bleiben unklar, ehemalige Vorkommen im Saarland z.B. bei Oberperl sind jedoch nicht völlig ausgeschlossen
Orobanche hederae Vaucher ex DubyU
0Orobanche lutea Baumg.Iexvor 1990Von Parent (2004) werden Literaturangaben von Orobanche lutea nach 1960 für die IFBL-Carrés M9.33, N9.12,N9.27, N9.45 angegeben; vermutlich handelt es sich dabei um z.T. inkorrekte Rasterübertragungen aus Haffner, Sauer & Wolff (o.J. [1979]): 6404/2, 6504/3, 6506/3, 6605/4. Diese letzteren Angaben stammen von Haffner. Leider finden sich keine weiteren Angaben zu der Art in seinen Veröffentlichungen (z.B. Haffner 1990).
3Orobanche minor Sm.Ies^
1Orobanche picridis F. W. SchultzIes<<< vNach Schultz (1846) fand sich Orobanche picridis zw. Zweibrücken, Saargemünd und Bitsch. Somit früher mit höchster Wahrscheinlichkeit im Saarland in den Muschelkalkgebieten des Bliesgaus und Westrichs. Dort 2004 und 2005 von U. Heseler erneut bestätigt. Später gab es weitere Funde nahe Perl-Borg.
2Orobanche purpurea Jacq.Iss<< =
0Orobanche ramosa L. subsp. ramosaIexvor 1990Haffner, Sauer & Wolff (o.J. [1979]) geben einen Nachweis von Orobanche ramosa auf Rasterfeld 6504/1 an. Nach HAFFNER (1990) an einer Schuttablagerung am Nordhang des Hammelsberges (6504/124). Er nennt Datura stramonium als Wirtspflanze. Eine weitere Angabe auf 6504/321 wird nicht im Text erwähnt und bleibt unklar.
0Orobanche rapum-genistae Thuill. subsp. rapum-genistaeIexvor 1950Haffner, Sauer & Wolff (o.J. [1979]) geben einen Nachweis von Orobanche rapum-genistae auf Rasterfeld 6505/4. Auch Sauer (1993) nennt 6505/4 und gibt Haffner als Gewährsmann an. Nach Haffner an Schneider (mündl.) in den ehem. Sandheiden südlich Besseringen. Diese Fundstelle liegt jedoch auf 6505/234. Im Herbar von Haffner (in SAAR) findet sich ein Beleg von 1935 (?) vom Stefansberg bei Merzig. Dieses Vorkommen kann zwanglos dem Rasterfeld 6505/414 zugeordnet werden.
0Orobanche reticulata Wallr.Iexvor 1990HAFFNER (1990) nennt Orobanche reticulata von einem Brachacker bei Oberperl. Er gibt
Carduus nutans als Wirtspflanze an, die auch heute dort noch in großen Mengen an Ackerrändern und auf
jungen Brachen vorkommt.
1Orobanche teucrii HolandreIes<< vv

RL: Rote Liste Kategorie

Status-Kategorien I = indigen, U = unbestänig (verwildert)

BE: Häufigkeitskategorien zur Beschreibung des aktuellen Bestandes.

TL: Angabe zum langfristigen Bestandstrend. Charakterisiert die Änderung zwischen dem Bestand vor etwa 50 bis 150 (170) Jahren und dem aktuellen Bestand.

TK: Bestandsänderung während der letzten 20 Jahre, Kurzzeittrend

Arten in online-Karte Delattinia

In Faunistisch-Floristischen Informationssystem der DELATTINIA finden sich Meldungen von insgesamt 15 Arten (Eintragungen in FFIpS nachgesehen am 11.02.2026)

Orobanche alba

Häufig, 65 Eintragungen in FFIpS, letzte 06.07.2024, 6407/414, 415 N Primstal, Staudt, Schwarz; keine Eintr. 2025; Narbe meist dunkelrot-purpurn, Blütezeit Mai bis August

O. amethyste

Nur in 6504/124, Haffner 1950-1986, auf Eryngium campestre am Hammelsberg, keine Eintragung in FFIpS; rezent nicht mehr

O. arenaria

6310/111 u. 6309/213 Kartierer Saarland 1950-2009; 1 Eintrag in FFIpS: 6014/211, 2017, außerhalb UG; rezent nicht mehr

O. caryophyllacea

Narbe braunviolett-dunkelpurpurn; Blütezeit Mai bis August; nach Sauer (1993) folgende Nachweise: alle Haffner außer 6605/413; 6504/132, 324; 6505/421, 434; 6506/323 (1986 nicht wiedergefunden), 324, 332 (1986); 6605/413 ThSc 1985; 6606/421; Maas, Staudt, 25.06.2002, Hammelsberg-Plateau, deutsche Seite: Orobanche purpurea, O. teucrii und O. caryophyllacea; Th. Schneider 18.06.2007, auch Hammelsberg-Plateau, wahrscheinlich letzte Meldung von O. caryophyllacea im UG; 1 Eintrag in FFIpS für UG siehe S. 5; rezent nicht mehr

O. elatior

Heute jedes Jahr 1 Hang bei Altheim; 21 Einträge in FFIpS für 6504/312, 6505/315 ob noch? 6506/312, 6809/235: Altheim

O. gracilis

6504/323 Haffner bei Montenach 1987; 9 Einträge in FFIpS, alle außerhalb UG;  rezent nicht mehr

Orobanche hederae

6708/133 Kartierer Saarland 1950-2009; 8 Einträge in FFIpS, davon 2 im UG: Mues 6708/231, heute nicht mehr; Th. Schneider 6505/411, 16.06.2022, 18 Expl. auf Efeu an einer Mariengrotte, seit 20 Jahren bekanntes Vorkommen an der Straße zwischen Fitten und Büdingen bei 49,446780N; 6,58604E; am 19.03.2026 habe ich dort noch viele fruchtende Exemplare gesehen; wir werden in diesem Sommer 2026 dort die vorhandenen Expl. genau nachzählen.

O. lutea

Heute nur noch am Weihertalkopf S Dellfeld (RP) 6710/425; 2 Einträge in FFIpS: Mues, Steinfeld, Heseler, Zehren 10.06.2022 31 Expl. teils verblüht, teils in Vollblüte; Mues, Kraut 03.06.2023 64 Expl. teils verblüht, teils Vollblüte;

O. minor

Häufig; 17 Einträge in FFIpS, letzter 2022

O. picridis

Zuletzt Heseler 2005 6808/235 S Bebelsheim; es gibt 3 Einträge in FFIpS: 6504/211 Magerwiese neben Feldwirtschaftsweg parallel zur Autobahn Richtung Schwemlingen bei Ausfahrt Borg; hier habe ich am 17.06.2022 bei 49,48365N; 6,41748E nach O. picridis gesucht, die von hier gemeldet war, leider nicht mehr gefunden; 2 weitere Einträge in FFIpS:  6808/, 234, 235 (s.o.); rezent nicht mehr

O. purpurea

Häufig; 35 Einträge in FFIpS, zuletzt 2024

O. ramosa

Nach Sauer (1993): Haffner 6504/123 und bei Contz-Les-Bains; dazu schreiben Schneider et al. (2022) auf S. 134: „Nach Haffner (1990) an einer Schuttablagerung am Nordhang des Hammelsberges (6504/124). Er nennt Datura stramonium als Wirtspflanze“; keine Einträge in FFIpS;, rezent nicht mehr

O. rapum-genistae

Narbe gelb, Blütezeit Mai bis September; nach Sauer (1993): Haffner einmal in 6505/4; dazu schreiben Schneider et al. (2022) auf S. 134: „Nach Haffner an Schneider (mündl.) in den ehemaligen Sandheiden südlich Besseringen. Diese Fundstelle liegt jedoch auf 6505/234. Im Herbar von Haffner (in SAAR) findet sich ein Beleg von 1935 (?) vom Stefansberg bei Merzig. Dieses Vorkommen kann zwanglos dem Rasterfeld 6505/414 zugeordnet werden“; 10 Einträge in FFIpS, alle außerhalb UG; rezent nicht mehr

O. reticulata

Nach Sauer (1993): Haffner Hammelsberg 6504/124, 125; dazu schreiben Schneider et al. auf S. 134: „Haffner (1990) nennt Orobanche reticulata von einem Brachacker bei Oberperl. Er gibt Carduus nutans als Wirtspflanze an, die auch heute dort noch in großen Mengen an Ackerrändern und auf jungen Brachen vorkommt“; keine Eintragung in FFIpS; heute nicht mehr

O. teucrii

18 Einträge in FFIpS, zuletzt 2024; heute regelmäßig im NSG Badstube

Beispiele für Nachweise von Orobanche-Arten in FFIpS für das Saarland und angrenzende Gebiete

Orobanche alba

01.07.2021 Staudt, niedrig-wüchsige Magerwiese E Schmelz-Auschet, wenige Pflanzen; 49,48021N; 6,8608E, 6507/122; 06.07.2024 N Primstal;

30.06.2020 Neusius, E Auschet, wenige Pflanzen; 49,48143N; 6,85695E, 6507/122; 15.06.2022: auf der in Richtung Auschet rechten Seite des Schotterweges auf einer Wegstrecke von knapp 500 m überall dort, wo eine-wenn auch kleine-Böschung von etwa 50 cm Höhe mit Thymian besetzt ist (31 Blütenstände insgesamt) zwischen 49,4800423N; 6,860753E und 4,482222N; 6,853917E.

25.06.2020 Staudt, Trockenbrache an der Autobahn N Primstal, 49,54746N; 6,9825E, 6407/414

25.06.2020 Staudt, ungenutzter Asphaltweg entlang der Autobahn, 49,54727N; 6,98947E, 6407/415

30.06.2020 Staudt, Trockenhügel, intensiv beweidet, aber mit schöner Flora, NE Primstal, 49,54525N; 6,99035E, 6407/415

14.06.2019 Morlo, Auffahrt zum Peterberg an der A 1 N Primstal, 49,54665N; 6,98123E, 6407/414

28.06.2019 Caspari, Hofberg bei Reitscheit, 49,53830N; 7,21372E, 6409/313

28.06.2019 Caspari, Baltersweiler, 49,49662N; 7,17111E, 6809/111

10.06.2019 Dirk Gerstner, Höchsten Standortübungsplatz, 49,46899N; 6,94061E, 6507/222

14.06.2018 Th. Schneider, Wolferskopf, 49,41899N; 6,70514E, 6506/323

10.06.2022 SE Ormersviller (Lo) 6 Expl. auf Origanum vulgare

13.06.2022 N Primstal 17 Expl. O. alba

Orobanche elatior

siehe oben; heute wahrsch. nur noch die Stelle bei Altheim 6809/235

Orobanche minor

6506/421, Mues, Diehl, Zehren 25.06.2021 2 Expl. (Erstnachweis Diehl, Zehren); 6504/211, 17.06.2022 Wiese an Autobahnausfahrt Borg > 100 Expl., meist verblüht; NW Wochern 2 O. minor.

Orobanche picridis

6808/234, Heseler 2005

Orobanche purpurea

Eintragungen R. Mues von der Autobahnböschung bei Borg: 9 Expl. verblüht und NSG Flachshübel bei Nohfelden-Wolfersweiler, 15.06.2018 3 Expl.

22.06.2020 Sven Wehke, magere Glatthaferwiese mit Übergang zu Halbtrockenrasen, 800 m S Tettingen-Butzdorf, bei Wochern, 5 Expl., 49,50101N; 6,415226E, 6504/115

14.06.2019 Jörg Morlo, Feldweg an der A1 N Primstal, 49,54497N; 6,98832E, 6407/415

18.06.2019 Michael Kreuter, Wiese S Forsthaus Neuhaus, 49,28946N; 6,98172E, 6707/214

13.06.2022 N Primstal 1 Expl., SW Steinberg-Deckenhardt 1 Expl. und 13.06.2022 20 Expl. NSG Flachshübel S Wolfersweiler

Zusätzliche Info, nicht in FFIpS:

Marianne Scherer 2002 zw. Güdesweiler und Steinberg-Deckenhardt, ca.50 Expl. in intensiv genutzter Wiese bei 49,53196N; 7,11287E, 6408/422

Maas, Staudt, 25.06.2002 Hammelsberg-Plateau: O. purpurea, O. teucrii und O. caryophyllacea

Orobanche teucrii

23.05.2014 Staudt, Brigitte Dennemark, Magerrasen am Hammelsberg, 49,464049N; 6,385974E, 6504/134

22.05.2012 Mues, Dierstein, Halbtrockenrasen am Hammelsberg unterhalb des Steinbruchs, 49,46498N; 6,38618E, 6504/134

10.06.2022 NSG Badstube 1 Expl., fast verblüht

Meine Beobachtungen von Orobanche-Arten im Saarland und im angrenzenden Rheinland-Pfalz

In den letzten Jahren konnten von mir im Saarland und im angrenzenden Rheinland-Pfalz bis 2025 7 Orobanche-Arten beobachtet werden (manche Arten waren vorher von Anderen entdeckt worden!).

Beispiele:

1. O. alba: z. B. 6 Expl. am 10.06.2022, Kalkhalbtrockenrasen SE Ormersviller (Lo) auf Origanum vulgare, teilweise in Blüte, teils verblüht; Stelle war P. Steinfeld bekannt.

13.06.2022 N Primstal, 17 Expl., blühend; Stelle war A. Staudt und W. Neusius bekannt

2. O. elatior: Altheim, seit 2011; 2022 ab 10.06. zu sehen, am 01.07. 15 Expl., alle verblüht, auf Centaurea scabiosa; 23.06. 2016: Knospe; 18.06.2015: Vollblüte; 23.06.2020: 24 verblühte Expl.; 26.06.2023 vorne 13, östlich 2, zusammen 15 Expl. verblüht; 18.06.2024 vorne am Nussbaum 9 Pflanzen verblüht, in der Mitte, auf Höhe des Kirschbaums, etwa in der Hangmitte 3 Expl., davon 2 verblüht, 1 noch in Vollblüte, zusammen heute also 12 Expl.; A. Schmid hatte am 04.06.24 18 Expl. gesehen! 23.06.2025 am 19.06. hat Christine 24 Expl. gesehen, wir haben am 23.06. 19 Expl. gesehen; der Kirschbaum hängt voll, die Kirschen sind reif; achten auf das Expl. oben auf der grünen Wiese, siehe Bericht.

3. O. hederae: Grab Margarethe Natus, Rentrisch, spontan auf Hedera helix, 3 Expl., inzwischen nicht mehr.

4. O. lutea: Weihertalkopf N Walshausen (RP); am 03.06.2023 64 Expl., teils in Vollblüte, teils am Verblühen; 10.06.2022 31 Expl. teils verblüht, teils in Vollblüte; 03.06.2023 64 Expl. teils verblüht, teils Vollblüte.

5. O. minor: z.B. am 17.06.2022, magere Wiese an Autobahnausfahrt Borg, sehr viele Expl., teilweise noch blühend; 15.06.2022 Magerwiese bei Honzrath 50-60 Expl. blühend (Erstfund Christine Zehren und Dr. Björn Diehl); 23.06.2025 Lettkaul bei Niederwürzbach, 2 Wiesen, beide mit je 22 Expl. Die Stelle war von Friedolin Arweiler entdeckt worden.

6. O. purpurea: z. B. Nohfelden-Wolfersweiler, NSG Flachshübel, 13.06.2022 20 Expl., blühend; 13.06.2022 N Primstal 1 Expl. blühend; 17.06.2022 9 Expl. verblüht an Autobahnausfahrt Borg; 06.06.2024 > 100 Exemplare auf einer Wiese im Closenbruch bei Sanddorf bei 49,33368N; 7,36469E, Vollblüte, gefunden von Andreas Schmid. 2025 kein einziges Expl. hier!

7. O. teucrii: z.B. am 10.06.2022 1 Expl. NSG Badstube, verblüht; am 15.06.2022 NSG Wolferskopf 3 Expl. verblüht, auf Teucrium chamaedrys, 2025 hier nicht mehr; wohl auch noch im Gelände des Alten Steinbruchs am Hammelsberg, auf franz. Seite?

Falls Interesse besteht:

O. lucorum auf Berberis vulgaris, > 1000 Expl. am 02.07.2014 im Ostrach-Tal E Hinterstein, hier auch O. gracilis!

O. amethystea am Strangenberg und Bollenberg, Südvogesen, in Mengen auf Eryngium campestre, die meisten verblüht. In 2026 wollen wir am Hammelsberg, wo Haffner die Art früher mal gesehen hatte und wo es sehr viel Eryngium campestre, den Wirt, gibt, nachsehen.

O. caryophyllacea: Eintrag in FFIpS: 22.07.2012 in 6310/424, Höhe 418,8 N Niederalben, Landkreis Kusel in 49,61719N; 7,46777E, NE Sägewerk Christophelsmühle. Wir wollen in 2026 an der letzten Fundstelle im Saarland von 2002 und 2007 auf dem Hammelsberg-Plateau versuchen, die Art wiederzufinden.


Autor: Rüdiger Mues