Im NSG „Mittagsfels“ NW Niederalben, Kreis Kusel (6310/433), ein großer und sehr strukturreicher Andesit-Felskomplex am Abfall der Baumholderer Platte zum Glantal, gibt es eine kleine Kolonie des seltenen Felsen-Gelbsterns (Gagea saxatilis). Die Pflanzen wachsen auf exponierten Felssimsen gar nicht weit vom Pfad, der sich vom Friedhof aus bis ganz nach oben (und bis dahin muss man auch) durch das NSG schlängelt.
Linaria dalmatica, willkommen im Saarland!
An der Südflanke der Bergehalde Ensdorf blühen zahlreiche Exemplare des Dalmatiner Leinkrauts (Linarua dalmatica). Es handelt sich um eine imposante, bis 1 m hohe Pflanze, die offenbar bisher im Saarland noch nicht aufgetreten ist.


Ursprünglich hatte ich die Pflanze nach SEBALD et al. (1996) zu Linaria genistifolia bestimmt und hier so vorgestellt. In Haeupler & Muer („Bildatlas der Farn- und Blütenpflanzen Deut…“) sind die beiden sehr nahe verwandten Arten (evtl.
Prunella grandiflora am Kalbenberg bei Ballweiler
Wer beim Anschauen dieses Fotos glaubt, nun präsentiert dieser Staudt schon Urlaubsschnappschüsse aus den Alpen, irrt:
Die Pflanze, offensichtlich Prunella grandiflora, blüht im NSG „Kalbenberg“ bei Ballweiler.
Fünf Anacamptis pyramidalis am Autobahnzubringer in Saarwellingen
Die Art kommt im Saarland üblicherweise nur in den Kalkgebieten vor. Gelegentlich, so wie hier beim Industriegebiet John/Saarwellingen, tauchen aber auch Einzelexemplare in den anderen Naturräumen auf, z.B. 1998 in den St. Arnualer Wiesen (leg. Weicherding & Biegi) oder 1996 auf Bergematerial in der Sinnerbachaue bei Landsweiler/Reden (leg. Kautenburger).
Dipsacus pilosus im Ufersaum der Prims
Im Moment ist Dipsacus pilosus im Ufersaum der Prims besonders leicht zu beobachten. Die teilweise über 2 m hohen, vorjährigen Trockenstauden überragen deutlich die anderen Vegetationsreste vom Vorjahr, die nun langsam in sich zusammenfallen und den Frühjahrsgeophyten Platz machen. D. pilosus scheint da etwas robuster.