Monatsvortrag 

Die coolsten Spinnen des Saarlandes | Vanessa Oehmig

Im Saarland beheimatet die Natur etwa 500 verschiedene Spinnenarten. Viele von ihnen sind winzig klein und mit bloßem Auge kaum im Detail wahrzunehmen. Ein großer Teil der heimischen Spinnen ist jedoch groß genug, um sie in der freien Natur leicht entdecken zu können. Viele dieser Arten beeindrucken durch wundervolle Formen, einzigartige Zeichnungen sowie faszinierende Verhaltens- und Lebensweisen.
Einige Arten sind ganz besonders interessant.

Referentin an diesem Abend ist Vanessa Oehmig, Hobbyarachnologin und Gründerin der IG Spinnentiere Saarland.

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Made in Saarland: die älteste Naturschutzstiftung Deutschlands | Maike Lauer

Froschlöffel, Natternzunge und Granatauge – Damit unsere Natur bunt bleibt engagieren wir uns seit nunmehr 5 Jahrzehnten erfolgreich im Naturschutz!

Gegründet 1976 ist die Naturlandstiftung Saar die älteste Naturschutzstiftung Deutschlands. In unserem Stiftungsrat sind Naturnutzer (wie Bauernverband, Saarforst, Jagd- und Fischereiverein) sowie Naturschützer (wie NABU und BUND) vertreten und gemeinsam haben wir in 50 Jahren viel erreicht. Wir geben Einblicke in unsere vielfältige Arbeit: EU- und Bundesnaturschutzprojekte, Artenschutzmaßnahmen, Pflege ökologisch wertvoller Flächen, Beweidungsprojekte,

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Feierabendexkursion: Waldameisen – faszinierende und bedrohte Helfer des Waldes | Sandra Kraus

Wir alle kennen Ameisen, sei es aus dem Wald, auf der Wiese, im Garten oder auch im Haus. Aber die wenigsten Menschen kennen die Aufgaben der Tiere und das Zusammenspiel in der Natur.
Wussten Sie, dass in Deutschland 118 verschiedene Ameisenarten vorkommen, aber nur 13 heimische Waldameisenarten auffällige Hügel bauen? Dass eine Waldameisenkönigin bis zu 25 Jahre leben kann, die Arbeiterin dagegen nur ca. 6 Jahre? Dass es Ameisen seit über 100 Millionen Jahren gibt?

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Artenvielfalt im Wandel der Zeit – die eiszeitliche Tierwelt im Spiegel der paläolithischen Kunst | Prof. Dr. Christoph Bernd

Mit dem Erscheinen des Modernen Menschen in der letzten Eiszeit treten neben den paläontologischen Funden erstmals in der Erdgeschichte zusätzliche Belege auf, die die Tierwelt dokumentieren. Abgesehen von Nahrungsresten sind es insbesondere Gravierungen, Reliefs, Statuetten und die berühmten Höhlenmalereien, die uns wie in einem Bilderbuch einen Blick auf diese lange vergangene Zeit erlauben.
Der Vortrag beschäftigt sich im Speziellen mit den späteiszeitlichen Tierarten, ihrer Verbreitung und Ökologie. Wobei neben den paläontologischen Quellen im Besonderen die archäologischen Hinterlassenschaften vorgestellt und ihr Informationsgehalt ermittelt und diskutiert werden.

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Flora um Urexweiler – Spannende Ergebnisse des Feldbotanik-Kurses der Saarländischen Akademie für Artenkenntnis | Hans-Peter Schwarz

Einerseits gibt es immer weniger Menschen mit Artenkenntnis, anderseits wünschen sich viele Naturinteressierte, seien es Studierende, aber auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im amtlichen und ehrenamtlichen Naturschutz, mehr über die Tier- und Pflanzenwelt zu erfahren, indem sie sich in und mit der Natur beschäftigen, an Exkursionen teilnehmen, eigene Erfahrungen sammeln, beobachten und entdecken.

Die Saarländische Akademie für Artenkenntnis hat sich zum Ziel gesetzt, die Interessierten an das gesuchte Wissen heranzuführen und so die Artenkenntnis zu fördern.

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Schmetterlinge, grazile Tänzer im Wind – So können wir sie im Garten ansiedeln | Rainer Ulrich

In dem Vortrag von Rainer Ulrich wird der Zuschauer mit farbenfrohen Bildern und überraschenden Einblicken mit in die phantastische Welt der Falter genommen: Die ungeheure Vielfalt unserer heimischen Falterwelt, vom prächtigen „Nationalschmetterling“ Schwalbenschwanz über den „Kolibri-Schmetterling“ Taubenschwanz bis hin zu zu den herrlich blau leuchtenden Schillerfaltern. Dabei wird auch die faszinierende Verwandlung vom Ei über Raupe und Puppe bis zum fertigen Schmetterling gezeigt. Übrigens: Allein im kleinen Saarland fliegen über 2.500 verschiedene Schmetterlingsarten…

Ein Schwerpunkt des Vortrags bildet der schmetterlingsfreundliche Garten.

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Naturkundliche Reise durch Neuseeland | Barbara Froehlich-Schmitt & Adam Schmitt

„Aotearoa“ – Land der langen weißen Wolke – nennen die Maori Neuseeland. Die Inseln im Pazifik auf der anderen Seite der Erde gelten als Sehnsuchtsland für Europäer. Laut Evolutions-Biologe Jared Diamond bieten sie die beste Annäherung an das Leben auf einem anderen Planeten. Doch wer heute dorthin reist, kann keine heile Welt mehr erleben. Durch die fragile Insel-Ökologie ist die ursprüngliche Biodiversität hochgradig gefährdet. Schon die ersten polynesischen Siedler im 13. Jahrhundert lichteten die Wälder auf und rotteten alle Moas aus,

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Artenkenner:innen früher, heute und in Zukunft – eine aktuelle Zwischenbilanz der Saarländischen Akademie für Artenkenntnis | Nicolas Griesang

Im Rahmen des Projektes „Förderung von taxonomischem Wissen als Grundlage für den Naturschutz – FörTax“, hat sich im Saarland mit der Saarländischen Akademie für Artenkenntnis eine Bildungsplattform für Artenwissen formiert. Seit nunmehr drei Jahren wird dort Artenkenntnis von Spezialist:innen an die Lernenden tradiert. Erste Auswertungen von Befragungen der Teilnehmenden zeichnen ein aussagekräftiges Bild von Artenkennerinnen und Artenkennern. Daraus lassen sich auch interessante Prognosen für die Zukunft ableiten.

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Der Braune Eichenzipfelfalter (Satyrium ilicis) in lothringischen Nieder- und Mittelwäldern | Marvin Strätling

Der Braune Eichenzipfelfalter ist deutschlandweit rückläufig. Im Saarland haben sich die einst nahezu flächendeckenden Bestände auf zwei Populationscluster in den 80er Jahren reduziert. Und heute gibt es nur noch eine kleine Anzahl Fundorte im nordwestlichen Warndt. Dieser Rückgang wird häufig mit der Abnahme von Lichtwäldern in Verbindung gebracht.

Im Sommer 2023 stellte der Vortragende mittels Satellitenbildauswertung fest, dass im Norden Frankreichs und in Wallonien (Belgien) Mittel- und Niederwälder noch weit verbreitet sind. Eine Eisuche nach Satyrium ilicis in Lothringen in einem grenznahen Mittelwald hatte auf Anhieb Erfolg.

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Fünf Jahre Faunistisch-Floristisches Informationsportal Saarland – Bilanz und Ausblick | Thomas Schneider

Verbreitungs- und Bestandsdaten wildlebender Tier- und Pflanzenarten bilden die wichtigste Grundlage für die Erstellen von Rote Listen, zum Monitoring von Bestandsänderungen in Zeiten des Klimawandels und für Maßnahmen des Natur- und Artenschutzes. Im Sommer 2018 ist das Faunistisch-Floristische Informationsportal des Saarlandes als Fachportal der DELATTINIA zur Dokumentation der Biodiversität unserer Region offiziell an Netz gegangen. Die Macher des Fachinformationsportal wollen Bilanz ziehen und einen Ausblick auf die Zukunft des Portals werfen.

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