Weiterer Fund einer Roten Mordwanze Rhynocoris iracundus (PODA) im Saarland
Bei einem Besuch des Hofbergs bei Reitscheid im Nordsaarland gelang ein weiterer Fund der seltenen und wärmeliebenden Raubwanzenart
…
Bei einem Besuch des Hofbergs bei Reitscheid im Nordsaarland gelang ein weiterer Fund der seltenen und wärmeliebenden Raubwanzenart
…
Nach der von A. Staudt in der ersten Hälfte der 1980er Jahre durchgeführten floristischen Kartierung der Gemeinde Schmelz gab es fünf Fundstellen dieses selten gewordenen Ackerunkrauts westlich von Schmelz/Außen und eine in der Nähe des Aussiedlerhofes St. Antonius-Hof.
…
Anlässlich der Freilandarbeiten zur Neufassung der Roten Liste Pflanzen haben mehrere Botaniker in den letzten Jahren nach dem Aufgeblasenen Fuchsschwanz in den Hülzweiler Wiesen gesucht und schließlich gelang im Jahr 2004 Jörg Morlo der Wiederfund an zwei Stellen des Gebietes.
Am 24. April 2005 konnte Franz-Josef Weicherding den Fund bestätigen. Nach E. Sauer hat es auch einmal eine Stelle sehr nahe am Schachenbach gegeben. An der ursprünglichen Fundstelle von Dr.
DELATTINIA-Mitglied Josef Opalla aus Ensheim fand bei einer Exkursion im Februar 2005 im Bereich der ehemaligen Stahlhütte in Saarbrücken-Burbach, dem heutigen Gewerbegebiet Saarterrassen (MF 6707/413), ein kleines Vorkommen des Schriftfarns.
13 Pflanzen wachsen, verteilt über ca. 2 qm Fläche, in den Fugen einer 2 m hohen, südexponierten Mauer aus Hochofenschlacken- Bruchsteinen. Vergesellschaftet sind sie mit zahlreichen Mauerrauten (Asplenium ruta-muraria) und einer einzelnen Steinfeder (Asplenium trichomanes subsp.
Der Blaurote Steinsame Lithospermum purpurocaeruleum (= Buglossoides p.) ist eine Charakterart der „Wärmeliebenden Flaumeichenwälder“ (Lithospermo-Quercetum) im ozeanischen Bereich Mitteleuropas.
Die Standorte bei Perl entsprechen zwar den entsprechenden Beschreibungen für diese Pflanzengesellschaft.
…
Am 02. April 2005 gelang der Naturfotografin Katja Eberhard dieser Schnappschuß an der Weiheranlage im Bur-Bachtal nördlich Von der Heydt. Offenbar beeinflussen die Gesetze des Marktes (Tierhandel) selbst ein noch vergleichsweise unberührtes saarländisches Waldtälchen.
DELATTINIA-Mitglied Josef Opalla aus Ensheim fand bei einer Exkursion im Februar 2005 im Bereich der ehemaligen Stahlhütte in Saarbrücken-Burbach, dem heutigen Gewerbegebiet Saarterrassen (MF 6707/413), ein kleines Vorkommen des Schriftfarns.
13 Pflanzen wachsen, verteilt über ca. 2 qm Fläche, in den Fugen einer 2 m hohen, südexponierten Mauer aus Hochofenschlacken- Bruchsteinen. Vergesellschaftet sind sie mit zahlreichen Mauerrauten (Asplenium ruta-muraria) und einer einzelnen Steinfeder (Asplenium trichomanes ssp.
Und wie es der Zufall will, hatte ich noch eine weitere Spinne unter besagtem Standbein eingesammelt, die sich ebenfalls als Erstfund fürs Saarland erwies: Cetonana laticeps ist ebenso wie Psilochorus eine nur selten gefundene Spinne.

Die bekannten Fundorte lassen jedoch eine deutliche Bevorzugung der südwestdeutschen Wärme- und Trockengebiete (Mosel, Rheintal, Main- und Neckargebiet) erkennen. Die nächstgelegenen Fundstellen sind der Rosenberg bei Kobern (bei Koblenz) (leg.
Am 06. Jan. 2005 machte ich auf der Terrasse eines Wohngebäudes im Neubaugebiet „Auf der Delt“ in Saarlouis/Picard eine überraschende Entdeckung. Nach Anheben des massiven Standbeins eines (im Moment natürlich wenig genutzten) Sonnenschirms suchte eine langbeinige Spinne das Weite. Mein erster Eindruck war, dass es sich wohl um eine Zitterspinne handeln mußte. Der Hinterkörper war jedoch für die beiden im Saarland vorkommenden Arten der Gattung Pholcus extrem kurz.

Bei näherer Betrachtung mit der Lupe,
Der Fund einer bemerkenswerten Wanze in einem Schmelzer Steinbruch (s.u.) anfang Dezember letzten Jahres hatte natürlich zur Folge, dass ich bei der arachnologischen Untersuchung eines weiteren Steinbruchs, diesmal am „Nagelkopf“ am Rand der Söterbachaue zwischen Sötern und Türkismühle auch die unter den Steinen lebenden Wanzen, und nicht nur die Spinnen, genauer musterte. Und tatsächlich, auch hier liefen Steinläuferwanzen herum! Was natürlich die Frage aufwirft, was man von der angeblichen Seltenheit der Art halten soll.