News-Organismen 

Bienen-Ragwurze (Ophrys apifera) auch in Diefflen!

Rudi Reiter’s Meldung von Ragwurzen außerhalb des Muschelkalks erinnerte mich an eine Bienen-Ragwurz-Angabe in einem naturschutzfachlichen Gutachten (Pflege- und Entwicklungsplan) zum Sandgrubengelände nördlich Diefflen, das vom Planungsbüro AGL erstellt wurde. Ich habe heute die Stelle aufgesucht und tatsächlich im Gelände unmittelbar nördlich der Lande- u. Startbahn des Segelflugplatzes die Art gefunden. Auf einer Fläche von ca. 0,5 ha zählte ich 65 Ophrys apifera.

Das aufgeschüttete Gelände hat ein außerordentlich reich strukturiertes Kleinrelief mit flachen Mulden (mit Seggen und Binsen,

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40 Bienen-Ragwurze (Ophrys apifera) in Schmelz/Aussen

In einer Sandgrube am Gischberg zwischen Schmelz und Düppenweiler (Naturraum Prims-Hochland, nicht im Muschelkalk!) blühen derzeit 40 Bienen-Ragwurze. Die Sandgrube in den Waderner Schichten wurde Anfang der 80er Jahre verfüllt und der Sukzession überlassen. Heute stockt eine lichte Salweiden-Baumhecke im Zentrum der Grube, die von einem schmalen Gras- und Kräutersaum umrahmt ist. Der Saum wird offenbar ab und zu von einem Jäger gemäht, um den Weg zu einem Hochsitz offen zu halten. In diesem Saum blühen derzeit ca.

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Kleewürger (Orobanche minor) wieder im Saarland aufgetaucht!

Auf einer mehrjährigen Ackerbrache mit dominantem Löwenzahn und Klee (Taraxacum officinale, Trifolium repens) im NSG „Hammelsberg“ bei Perl entdeckten wir heute einen sehr ansehnlichen Bestand (>1000 Ex.) der Orobanche minor (Kleine Sommerwurz, mancherorts auch Kleewürger genannt).

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NSG „Hammelsberg“ bei Perl.

Die Kartierung thermophiler Spinnenarten führte mich in diesem Jahr auch nach Perl. Gegen 14.00 Uhr vernahm ich aus einem Gebüsch einen langandauernden, sehr leisen und eintönigen Gesang an der Hörgrenze. Ein paar Meter weiter war an einer anderen Stelle der Gesang noch ein zweites Mal zu hören. Danach war Stille. Gegen 17.30 Uhr begann schließlich am westlichen Vorsprung zum Moseltal ein regelrechtes Konzert, so dass einige Charakteristika festgestellt werden konnten: Der Gesang beginnt sehr leise und ist nach ca.

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Magerwiesenkomplex bei Buweiler nördlich Wadern.

Noch bei jeder Führung in den vergangenen Jahren zu den mageren, submontanen Naß- und Trockenwiesen bei Buweiler konnte ich die Pflanze auf dem Foto vorführen. So auch in diesem Jahr.
Es handelt sich um die kleine Farnpflanze Botrychium lunaria, die Mondraute.

Der Farn wächst in den Buweiler Wiesen einerseits in den artenreichen, niedrigwüchsigen Magerwiesen zusammen mit reichlich Listera ovata und Platanthera chlorantha (vereinzelt auch Dactylorhiza majalis) aber auch in höherwüchsigen,

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Auwald im Bereich der Mündung des Losheimer Baches in die Prims (bei Überlosheim)

Sehr luftfeuchter Hangwald mit großen Beständen des Schildfarns (Polystichum aculeatum). Im Bild ist der prächtige Farn noch in seiner typischen Wintertracht mit schlaff herunterhängenden wintergrünen Wedeln zu sehen.

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