Neufund 

Fund einer weiteren Rarität in der Piesbacher Sandgrube: Osmunda regalis, der Königsfarn

Am 15. Mai 2007 wollte sich S. Maas in der alten Piesbacher Sandgrube den Fortgang der dortigen Biotoppflegemaßnahmen durch die Gemeinde Nalbach ansehen und machte dabei erneut einen sensationellen Fund.

Diesmal sind es 2 Exemplare des Königsfarns Osmunda regalis.

Es drängt sich die Frage auf, ob eine solche Häufung von echten Raritäten an einem, wenn auch zugegebenermaßen gut passenden Standort, weit abseits der heutigen Verbreitungsgebiete dieser Arten im Saarland,

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Nachtrag zu: Wiederfunde verschollen geglaubter Arten im mittleren Saarland vom Mai 2006 Drosera rotundifolia, Lycopodiella inundata und Neufund von Pinguicula sp. für das Saargebiet

Nachtrag zu dem Bericht vom 03. Mai 2006. – Ende Mai 2006 waren die Pflanzen am blühen und konnten als Pinguicula vulgaris (Gewöhnliches Fettkraut) bestimmt werden.

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Asplenium (Phyllitis) scolopendrium (L.) Newm. Neufund für das südwestliche Saarland

Auf dem Blatt 6706 (Minutenfeld 415) Ludweiler im Völklinger Stadtteil Geislautern wurde die Hirschzunge Asplenium (Phyllitis) scolopendrium gefunden.

Der kleine, aber vitale und fertile Bestand siedelt in den Fugen eines mit Sandsteinen verkleideten Bahndurchlasses über der Straße Im Bruch. Er beschränkt sich auf die nordwest-exponierte Seite, die zudem durch die vorgemauerte Abböschung vor Sonneneinstrahlung geschützt ist (siehe Übersichtsabbildung). Im daneben sowie davor und dahinter fließenden Eberbach, dessen Bachbett in diesem Bereich ebenfalls senkrecht abgemauert ist,

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Wiederfunde verschollen geglaubter Arten im mittleren Saarland: Drosera rotundifolia, Lycopodiella inundata und Neufund von Pinguicula sp. für das Saargebiet

Beherrschende Art am Fundort, einem wasserüberrieselten Sandboden-Pionierstandort ist ein dicht am Boden kriechender Bärlapp, der nach dem Fund zahlreicher Pflanzen mit Sporangienähren als Lycopodiella inundata identifiziert werden konnte. Der Gesamtbestand dürfte 15-20 Ar groß sein. Für einige Verwirrung sorgte das gleichzeitige Vorkommen des Keulen-Bärlapps, Lycopodium clavatum, der im Detail betrachtet jedoch etwas trockenere Stellen bevorzugt.

Foto: Drosera Standort
Foto: typische Wuchsform von Lycopodiella inundata
Foto: typische Wuchsform von Lycopodium clavatum

Bei der Entdeckung des Standorts Anfang April 2006 fielen beiden Autoren (unabhängig voneinander) an einem kleinen Gerinne kleine Pflänzchen bzw.

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Fund der Steinläuferwanze Leptopus marmoratus im Saarland

Anfang Dezember fand ich auf der erfolgreichen Suche nach der Kugelspinne Theridion hannoniae im Schmelzer Steinbruch „Großer Horst“ obige Wanzen, bei denen es sich offenbar um eine große Rarität handelt.
Wie mir der Wanzenexperte H. Kallenborn mitteilt, gibt es ein weiteres Vorkommen bei Idar-Oberstein (–>Foto von H. Günther); die genaue Fundlokalität wird jedoch geheim gehalten.

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Erstfund des Bewimperten Sternlebermoos Riccia ciliata im Saarland

Der Hofberg (NW Reitscheid, 6409/313) ist – was wenig bekannt ist – eines unserer anerkannten Natura 2000-Gebiete. Er wurde als Vogelschutzgebiet (und als FFH-Gebiet) gemeldet; die Anerkennung als SPA (special protected area, so heißen die Vogelschutzgebiete in EU-Deutsch) erfolgte im Jahre 2001.

Massenbestand von Epilobium brachycarpum C. Presl auf der Bergehalde der Grube Maybach

Bereits 2001 war mir an der nördlichen Flanke der Bergehalde ein „merkwürdig aussehendes“ Weidenröschen-Exemplar aufgefallen. Ich hatte bei diesem Besuch jedoch keine Zeit und Gelegenheit mich näher mit der Pflanze zu beschäftigen. Ein bisschen Blättern im fantastischen Bildatlas von Haeupler & Muer am gleichen Abend begründeten jedoch den Verdacht, dass es sich um das Kurzfrüchtige Weidenröschen handeln könne. Im darauffolgenden Jahr wurde die Halde mit neuen Erdmassen deutlich erhöht,

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Ein Nachweis der Büffelzirpe Stictocephala bisonia Kopp & Yonke, 1977 im Saarland, in feuchten Hochstauden des Unteren Primstals bei Diefflen.

Der nächstgelegene, bekannt gewordene Fundort der Art ist die Moselaue in Luxemburg (Nickel, briefl. Mitt.).

Nickel (2003) macht folgende Angaben zur Ausbreitung der Art in Europa:

„The species was introduced from North America into Europe (presumably with twigs of fruit trees) where it was reported for the first time in 1912 from former Hungary. Later it spread over most parts of southern Europe (extending northward to Belgium in oceanic climates) and has reached parts of North Africa,

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Andreaea rothii ssp. rothii neu in Saarland und Hunsrück

Am 14.8.2003 waren wir (Florian Hans und Steffen Caspari) im Leukbachtal unterwegs. Es galt, Informationen zum geplanten FFH-Gebiet zu vertiefen und insbesondere auch nach dem Großen Feuerfalter (Lycaena dispar) zu schauen (was auch gelang!), einer Art des Anhangs II der FFH-Richtlinie, für die das Saarland besondere Verantwortung besitzt.

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