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Magerwiesenkomplex bei Buweiler nördlich Wadern.

Noch bei jeder Führung in den vergangenen Jahren zu den mageren, submontanen Naß- und Trockenwiesen bei Buweiler konnte ich die Pflanze auf dem Foto vorführen. So auch in diesem Jahr.
Es handelt sich um die kleine Farnpflanze Botrychium lunaria, die Mondraute.

Der Farn wächst in den Buweiler Wiesen einerseits in den artenreichen, niedrigwüchsigen Magerwiesen zusammen mit reichlich Listera ovata und Platanthera chlorantha (vereinzelt auch Dactylorhiza majalis) aber auch in höherwüchsigen,

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Auwald im Bereich der Mündung des Losheimer Baches in die Prims (bei Überlosheim)

Sehr luftfeuchter Hangwald mit großen Beständen des Schildfarns (Polystichum aculeatum). Im Bild ist der prächtige Farn noch in seiner typischen Wintertracht mit schlaff herunterhängenden wintergrünen Wedeln zu sehen.

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Es geht los! Der Felsen-Gelbstern (Gagea saxatilis) blüht!

Im NSG „Mittagsfels“ NW Niederalben, Kreis Kusel (6310/433), ein großer und sehr strukturreicher Andesit-Felskomplex am Abfall der Baumholderer Platte zum Glantal, gibt es eine kleine Kolonie des seltenen Felsen-Gelbsterns (Gagea saxatilis). Die Pflanzen wachsen auf exponierten Felssimsen gar nicht weit vom Pfad, der sich vom Friedhof aus bis ganz nach oben (und bis dahin muss man auch) durch das NSG schlängelt.

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Didymodon glaucus im Saarland

In einem Arkose-Steinbruch bei St. Wendel (6508/225) konnte im Herbst 2001, erstmals im Saarland und im Saar-Nahe-Bergland, das subozeanisch-submediterran verbreitete Laubmoos Didymodon glaucus nachgewiesen werden. Es besiedelt dort Vertikalflächen von basischen Arkose-Felsen und ist mit Gyroweisia tenuis und Tortula muralis vergesellschaftet.

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Linaria dalmatica, willkommen im Saarland!

An der Südflanke der Bergehalde Ensdorf blühen zahlreiche Exemplare des Dalmatiner Leinkrauts (Linarua dalmatica). Es handelt sich um eine imposante, bis 1 m hohe Pflanze, die offenbar bisher im Saarland noch nicht aufgetreten ist.

Ursprünglich hatte ich die Pflanze nach SEBALD et al. (1996) zu Linaria genistifolia bestimmt und hier so vorgestellt. In Haeupler & Muer („Bildatlas der Farn- und Blütenpflanzen Deut…“) sind die beiden sehr nahe verwandten Arten (evtl.

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Fünf Anacamptis pyramidalis am Autobahnzubringer in Saarwellingen

Die Art kommt im Saarland üblicherweise nur in den Kalkgebieten vor. Gelegentlich, so wie hier beim Industriegebiet John/Saarwellingen, tauchen aber auch Einzelexemplare in den anderen Naturräumen auf, z.B. 1998 in den St. Arnualer Wiesen (leg. Weicherding & Biegi) oder 1996 auf Bergematerial in der Sinnerbachaue bei Landsweiler/Reden (leg. Kautenburger).