Allgemein 

NSG „Hammelsberg“ bei Perl.

Die Kartierung thermophiler Spinnenarten führte mich in diesem Jahr auch nach Perl. Gegen 14.00 Uhr vernahm ich aus einem Gebüsch einen langandauernden, sehr leisen und eintönigen Gesang an der Hörgrenze. Ein paar Meter weiter war an einer anderen Stelle der Gesang noch ein zweites Mal zu hören. Danach war Stille. Gegen 17.30 Uhr begann schließlich am westlichen Vorsprung zum Moseltal ein regelrechtes Konzert, so dass einige Charakteristika festgestellt werden konnten: Der Gesang beginnt sehr leise und ist nach ca.

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Magerwiesenkomplex bei Buweiler nördlich Wadern.

Noch bei jeder Führung in den vergangenen Jahren zu den mageren, submontanen Naß- und Trockenwiesen bei Buweiler konnte ich die Pflanze auf dem Foto vorführen. So auch in diesem Jahr.
Es handelt sich um die kleine Farnpflanze Botrychium lunaria, die Mondraute.

Der Farn wächst in den Buweiler Wiesen einerseits in den artenreichen, niedrigwüchsigen Magerwiesen zusammen mit reichlich Listera ovata und Platanthera chlorantha (vereinzelt auch Dactylorhiza majalis) aber auch in höherwüchsigen,

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Fünf Anacamptis pyramidalis am Autobahnzubringer in Saarwellingen

Die Art kommt im Saarland üblicherweise nur in den Kalkgebieten vor. Gelegentlich, so wie hier beim Industriegebiet John/Saarwellingen, tauchen aber auch Einzelexemplare in den anderen Naturräumen auf, z.B. 1998 in den St. Arnualer Wiesen (leg. Weicherding & Biegi) oder 1996 auf Bergematerial in der Sinnerbachaue bei Landsweiler/Reden (leg. Kautenburger).

Sphaerocarpos texanus neu für das Saarland

Mit Sphaerocarpos texanus wurde erstmals ein Vertreter der systematisch isoliert stehenden Moosordnung Sphaerocarpales in unserer Region gefunden:
In einem W-exponierten Weinberg am Rand der rezenten Moselaue N Nennig (6404/313) wächst in einer (und nur in dieser) extensiv bewirtschafteten Rebparzelle ein Massenbestand dieses seltenen Mooses. Die nächsten bisher bekannten Fundorte der wärmeliebenden Art liegen im Rheintal, das durchgängig vom Oberrhein bis zur holländischen Grenze besiedelt ist, und im belgischen Tiefland.

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Interessante Spinnenbeobachtung an der Prims zwischen Dampflos und der Talsperre Nonnweiler im Schwarzwälder Hochwald

An einem Brückengeländer und den Leitplanken der Landstraße zw. Hermeskeil u. Züsch (nur
in unmittelbarer Primsnähe) konnte ich zahlreiche Exemplare der Zwergspinne Troxochrus nasutus absammeln. Ein passender deutscher Name, wegen des nasenartigen Fortsatzes an der Vorderfront des Cephalothorax‘, für die Art wäre z.B.: „Mittelgebirgs-Nasenspinne“.

Die Art wurde laut Datenbank der Arachnologischen Gesellschaft in Deutschland bisher nur selten gefunden (27 belegte Meßtischblätter von 3006).

Offensichtlich verbreiteten sich die Tiere,

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Dipsacus pilosus im Ufersaum der Prims

Im Moment ist Dipsacus pilosus im Ufersaum der Prims besonders leicht zu beobachten. Die teilweise über 2 m hohen, vorjährigen Trockenstauden überragen deutlich die anderen Vegetationsreste vom Vorjahr, die nun langsam in sich zusammenfallen und den Frühjahrsgeophyten Platz machen. D. pilosus scheint da etwas robuster.

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